InternationalForschung und klinische Studien
ALS: Experimenteller RIPK1-Hemmer zum Einnehmen zeigte in einer Phase-2-Studie keinen Nutzen
Eine Studie, die in einer Fachzeitschrift erschienen ist und von unabhängigen Fachleuten begutachtet wurde. Eine einzelne Studie ist dennoch kein endgültiger Beweis; sie muss bestätigt werden.
Die in The Lancet Neurology veröffentlichte HIMALAYA-Studie untersuchte bei ALS ein experimentelles Arzneimittel. Es handelt sich um einen RIPK1-Hemmer zum Einnehmen. An der Studie nahmen 305 Patientinnen und Patienten aus 13 Ländern teil. Nach 24 Wochen war der Rückgang des Funktionswerts in beiden Gruppen ähnlich. Bei den Behandelten traten erhöhte Leberenzyme häufiger auf.
Was bedeutet das für Patientinnen, Patienten und Familien?
Die Forschenden empfehlen nicht, dieses Arzneimittel für ALS weiterzuentwickeln. Auch negative Ergebnisse schützen Patienten vor einer unwirksamen Behandlung.
Quelle
Wissenschaftliche Publikation: Safety, tolerability, and efficacy of RIPK1 inhibitor, SAR443820, in amyotrophic lateral sclerosis (HIMALAYA): a multicentre, randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 2 trial. The Lancet Neurology, 2026. DOI: 10.1016/S1474-4422(26)00277-2 · PubMed 42716044
Die Quellseite wurde am 7. Oktober 2026 geöffnet und gelesen. Zusammenfassung der Doktorclub-Redaktion, aus dem Türkischen übersetzt; noch nicht ärztlich geprüft (ein wissenschaftlicher Beirat wird aufgebaut).
Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.
Zugehörige Erkrankung: Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
Diese Seite berichtet über eine Entwicklung und ist keine Behandlungsempfehlung. Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.