TürkeiForschung und klinische Studien
Erste landesweite Zählung mit E-Health-Daten des Ministeriums: 406 Menschen mit angeborenem myasthenen Syndrom in der Türkei
Eine Studie, die in einer Fachzeitschrift erschienen ist und von unabhängigen Fachleuten begutachtet wurde. Eine einzelne Studie ist dennoch kein endgültiger Beweis; sie muss bestätigt werden.
Die E-Health-Daten des Gesundheitsministeriums aus den Jahren 2015–2024 wurden ausgewertet. Dabei fanden sich 406 Menschen mit der Diagnose angeborenes myasthenes Syndrom. Bei 58,6 % war die Diagnose vor dem 18. Lebensjahr gestellt worden. Für 2023 wurde eine Häufigkeit von 4,49 pro Million berechnet. 68,2 % hatten mindestens einmal Pyridostigmin verschrieben bekommen.
Was bedeutet das für Patientinnen, Patienten und Familien?
Damit wird die Häufigkeit der Erkrankung in der Türkei erstmals mit landesweiten Daten gezeigt. Die Zahlen beruhen auf Diagnoseschlüsseln; Menschen ohne Diagnose sind daher möglicherweise nicht erfasst.
Quelle
Wissenschaftliche Publikation: Epidemiological study of congenital myasthenic syndromes based on national electronic health database of Turkiye. Northern Clinics of Istanbul, 2025. DOI: 10.14744/nci.2025.08455 · PubMed 41059415
Die Quellseite wurde am 7. Oktober 2026 geöffnet und gelesen. Zusammenfassung der Doktorclub-Redaktion, aus dem Türkischen übersetzt; noch nicht ärztlich geprüft (ein wissenschaftlicher Beirat wird aufgebaut).
Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.
Zugehörige Erkrankung: Kongenitale myasthene Syndrome (CMS)
Diese Seite berichtet über eine Entwicklung und ist keine Behandlungsempfehlung. Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.