USAForschung und klinische Studien
Gildeuretinol zum Einnehmen bei Morbus Stargardt: Schaden am Augenhintergrund wuchs in zwei Jahren etwas langsamer
Eine Studie, die in einer Fachzeitschrift erschienen ist und von unabhängigen Fachleuten begutachtet wurde. Eine einzelne Studie ist dennoch kein endgültiger Beweis; sie muss bestätigt werden.
In den USA wurde an 7 Zentren eine zweijährige, placebokontrollierte Studie durchgeführt. 50 Betroffene erhielten Gildeuretinol zum Einnehmen oder ein Placebo. Die Ergebnisse wurden außerdem mit Daten zum natürlichen Verlauf von 54 Betroffenen verglichen. Die geschädigte Fläche wuchs in der Medikamentengruppe um 15–22 % langsamer. Schwere Nebenwirkungen traten nicht auf, eine Wirkung auf das Sehen wurde in dieser Studie aber nicht gezeigt.
Was bedeutet das für Patientinnen, Patienten und Familien?
Für Morbus Stargardt gibt es noch kein zugelassenes Medikament; diese kleine Studie ist ein erster Schritt. Die Wirkung auf das Sehen muss in größeren Studien geprüft werden. Das Medikament wird in der Türkei nicht eingesetzt.
Quelle
Wissenschaftliche Publikation: Safety and Effects of Gildeuretinol Acetate on Retinal Atrophic Lesions in Stargardt Disease: The TEASE-1 Randomized Clinical Trial. JAMA Ophthalmology, 2026. DOI: 10.1001/jamaophthalmol.2026.3662 · PubMed 42690655
Die Quellseite wurde am 7. Oktober 2026 geöffnet und gelesen. Zusammenfassung der Doktorclub-Redaktion, aus dem Türkischen übersetzt; noch nicht ärztlich geprüft (ein wissenschaftlicher Beirat wird aufgebaut).
Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.
Zugehörige Erkrankung: Morbus Stargardt (Stargardt-Krankheit)
Diese Seite berichtet über eine Entwicklung und ist keine Behandlungsempfehlung. Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.