WeltweitForschung und klinische Studien
Pemphigus: Efgartigimod unter die Haut brachte in einer Phase-3-Studie keinen Zusatznutzen zu Kortison
Eine Studie, die in einer Fachzeitschrift erschienen ist und von unabhängigen Fachleuten begutachtet wurde. Eine einzelne Studie ist dennoch kein endgültiger Beweis; sie muss bestätigt werden.
An der Studie nahmen 222 Erwachsene mit mittelschwerem bis schwerem Pemphigus teil. Alle erhielten Kortison. Eine Gruppe bekam zusätzlich wöchentlich eine Spritze. Nach 30 Wochen lag der Anteil vollständiger Abheilung bei niedriger Kortisondosis bei 35,5 % gegenüber 30,3 %. Dieser Unterschied war nicht aussagekräftig (nicht signifikant). Das Medikament senkte die Antikörper im Blut, besserte aber die Hautveränderungen nicht.
Was bedeutet das für Patientinnen, Patienten und Familien?
Ein negatives Ergebnis. Dieses Medikament wird für Pemphigus nicht empfohlen. Setzen Sie Ihren bisherigen Behandlungsplan gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt fort.
Quelle
Wissenschaftliche Publikation: Efficacy and safety of subcutaneous efgartigimod with prednisone in moderate-to-severe pemphigus (ADDRESS): a global, phase III, randomised controlled, double-blind trial. The British Journal of Dermatology, 2026. DOI: 10.1093/bjd/ljag199 · PubMed 42723554
Die Quellseite wurde am 7. Oktober 2026 geöffnet und gelesen. Zusammenfassung der Doktorclub-Redaktion, aus dem Türkischen übersetzt; noch nicht ärztlich geprüft (ein wissenschaftlicher Beirat wird aufgebaut).
Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.
Zugehörige Erkrankung: Pemphigus vulgaris
Diese Seite berichtet über eine Entwicklung und ist keine Behandlungsempfehlung. Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.