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USADiagnose und Screening

Genomscreening bei Neugeborenen in New York: Bei 3,7 % der ersten 4.000 Babys war das Ergebnis positiv

Begutachtete Veröffentlichung

Eine Studie, die in einer Fachzeitschrift erschienen ist und von unabhängigen Fachleuten begutachtet wurde. Eine einzelne Studie ist dennoch kein endgültiger Beweis; sie muss bestätigt werden.

In New York (USA) wird bei Babys zusätzlich zum Fersenblut-Screening ein Genomscreening durchgeführt. Die ersten Ergebnisse dieser Studie namens GUARDIAN wurden in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht. Von den Familien stimmten 72 % der Teilnahme zu; 4.000 Babys wurden untersucht. Das Screening suchte nach 156 Erkrankungen, die früh beginnen und behandelbar sind. Bei 3,7 % der Babys war das Ergebnis positiv; darunter waren auch Erkrankungen, nach denen im Routine-Screening nicht gesucht wird.

Was bedeutet das für Patientinnen, Patienten und Familien?

Es handelt sich um eine Forschungsstudie; ein Genomscreening ist noch keine Routine. Ein Screening-Ergebnis allein ist keine Diagnose, es wird mit weiteren Tests bestätigt.

Quelle

PubMed (JAMA): Expanded Newborn Screening Using Genome Sequencing for Early Actionable Conditions

Wissenschaftliche Publikation: Expanded Newborn Screening Using Genome Sequencing for Early Actionable Conditions. JAMA, 2025. DOI: 10.1001/jama.2024.19662 · PubMed 39446378

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