WeltweitForschung und klinische Studien
Gentherapie bei Chorioideremie: kleiner Gewinn beim Sehen in gemeinsamer Auswertung von 11 Studien
Eine Studie, die in einer Fachzeitschrift erschienen ist und von unabhängigen Fachleuten begutachtet wurde. Eine einzelne Studie ist dennoch kein endgültiger Beweis; sie muss bestätigt werden.
Es wurden 11 Studien, die eine ins Auge gegebene Gentherapie bei Chorioideremie untersuchten, gemeinsam ausgewertet. Insgesamt lagen Daten von 308 Personen vor. Die Sehschärfe stieg im Durchschnitt um etwa drei Buchstaben. Das Fortschreiten des Netzhautschadens verlangsamte sich. Nebenwirkungen traten bei etwa jeder dritten Person auf und waren meist leicht.
Was bedeutet das für Patientinnen, Patienten und Familien?
Die Gentherapie scheint den Verlust eher zu verlangsamen als rückgängig zu machen. Diese Behandlung ist noch nicht zugelassen, und die Studien laufen weiter. Zu klinischen Studien können Sie Ihre Augenärztin oder Ihren Augenarzt fragen.
Quelle
Wissenschaftliche Publikation: Efficacy and safety of AAV-mediated gene therapy for choroideremia: a systematic review and meta-analysis. EClinicalMedicine, 2026. DOI: 10.1016/j.eclinm.2026.103923 · PubMed 42180403
Die Quellseite wurde am 7. Oktober 2026 geöffnet und gelesen. Zusammenfassung der Doktorclub-Redaktion, aus dem Türkischen übersetzt; noch nicht ärztlich geprüft (ein wissenschaftlicher Beirat wird aufgebaut).
Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.
Zugehörige Erkrankung: Chorioideremie
Diese Seite berichtet über eine Entwicklung und ist keine Behandlungsempfehlung. Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.