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SlowakeiDiagnose und Screening

Slowakei, Gentest bei 37 Betroffenen: Ursache bei Pendred-Syndrom und erweitertem Innenohrkanal in einem Drittel gefunden

Begutachtete Veröffentlichung

Eine Studie, die in einer Fachzeitschrift erschienen ist und von unabhängigen Fachleuten begutachtet wurde. Eine einzelne Studie ist dennoch kein endgültiger Beweis; sie muss bestätigt werden.

In der Slowakei wurden 37 Patientinnen und Patienten mit erweitertem Innenohrkanal oder Pendred-Syndrom untersucht. Bei 13 von ihnen wurde die genetische Ursache des Hörverlusts gefunden. Sieben davon hatten ein Pendred-Syndrom. Im Gen SLC26A4 wurden drei neue Veränderungen festgestellt. Bei Betroffenen, bei denen beide Genkopien verändert waren, war die Schilddrüse größer.

Was bedeutet das für Patientinnen, Patienten und Familien?

Beim Pendred-Syndrom sollten Hören und Schilddrüse gemeinsam überwacht werden. Ein Gentest findet nicht immer eine Ursache. Die Ergebnisse sind für die genetische Beratung nützlich.

Quelle

PubMed (Molecular Medicine): Genetic heterogeneity in patients with enlarged vestibular aqueduct and Pendred syndrome.

Wissenschaftliche Publikation: Genetic heterogeneity in patients with enlarged vestibular aqueduct and Pendred syndrome. Molecular Medicine, 2025. DOI: 10.1186/s10020-025-01262-x · PubMed 40426046

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