USAForschung und klinische Studien
Tuberöse Sklerose: Medikament vor Beginn von Anfällen machte bei Entwicklung und Autismus keinen Unterschied
Eine Studie, die in einer Fachzeitschrift erschienen ist und von unabhängigen Fachleuten begutachtet wurde. Eine einzelne Studie ist dennoch kein endgültiger Beweis; sie muss bestätigt werden.
In den USA wurde bei Säuglingen mit tuberöser Sklerose eine frühe Gabe von Vigabatrin getestet. Ziel war es, Entwicklungsverzögerungen und Autismus zu verhindern. An der Studie nahmen 84 Säuglinge teil, 65 wurden bis zum Alter von 3 Jahren beobachtet. Zwischen den Gruppen gab es keinen Unterschied bei Entwicklung und Autismus. Bei keinem Kind ohne Anfälle trat Autismus auf.
Was bedeutet das für Patientinnen, Patienten und Familien?
Die frühe Medikamentengabe zeigte in dieser Studie nicht den erwarteten Nutzen. Eine engmaschige Beobachtung der Säuglinge im Hinblick auf Anfälle und Entwicklung bleibt dennoch wichtig. Entscheidungen werden mit der Kinderneurologin oder dem Kinderneurologen getroffen.
Quelle
PubMed (Pediatric Neurology): Neurodevelopmental Outcomes From the PREVeNT Trial.
Wissenschaftliche Publikation: Neurodevelopmental Outcomes From the PREVeNT Trial. Pediatric Neurology, 2025. DOI: 10.1016/j.pediatrneurol.2025.09.006 · PubMed 41061327
Die Quellseite wurde am 7. Oktober 2026 geöffnet und gelesen. Zusammenfassung der Doktorclub-Redaktion, aus dem Türkischen übersetzt; noch nicht ärztlich geprüft (ein wissenschaftlicher Beirat wird aufgebaut).
Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.
Zugehörige Erkrankung: Tuberöse Sklerose (TSC)
Diese Seite berichtet über eine Entwicklung und ist keine Behandlungsempfehlung. Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.