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Erkrankungen des Blutes und des Immunsystems

Systemische Sklerose (Sklerodermie)

Eine Erkrankung des Immunsystems, die die Haut und innere Organe betrifft. Die Haut wird dicker und hart. Auch Lunge, Herz, Nieren und Verdauungstrakt können betroffen sein.

Nicht Teil des nationalen Neugeborenen-Screenings der Türkei (Fersenblut). Quelle

Bei Orphanet gibt es für diese Erkrankung eine Leitlinie für Notfallärzte (Sprache: Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch). Bei Orphanet ansehen

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Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.

Diese Erkrankung wird über die Gruppe „Erkrankungen des Blutes und des Immunsystems“ verfolgt.

Die Erkrankung verstehen

Dieser Abschnitt wurde noch nicht ärztlich geprüft. Er fasst Patienteninformationen aus Quellen wie MedlinePlus, Orphanet und dem NHS in einfacher Sprache zusammen. Die Erkrankung kann bei jedem Menschen anders verlaufen; sprechen Sie über Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was passiert bei dieser Erkrankung?

Das Immunsystem ist überaktiv und schädigt eigenes Gewebe. Das Eiweiß Kollagen wird im Übermaß gebildet. In der Haut und in den Organen entsteht Narbengewebe. Auch kleine Blutgefäße werden geschädigt und die Durchblutung nimmt ab.

Welche Beschwerden können auftreten?

Die Erkrankung beginnt meist mit einem Raynaud-Syndrom. Folgendes kann auftreten:

  • Weiß- oder Blauverfärbung der Finger bei Kälte (häufig)
  • Schwellung der Finger, später Verhärtung der Haut
  • Wunden an den Fingerspitzen
  • Schluckbeschwerden und Sodbrennen
  • Atemnot und trockener Husten
  • Gelenkschmerzen und Steifigkeit
  • Bluthochdruck und Nierenprobleme (manchmal)

Wie wird sie festgestellt?

Die Ärztin oder der Arzt untersucht Haut, Lunge und Herz. Die kleinen Blutgefäße am Nagelfalz können mit einer Vergrößerung betrachtet werden. Im Blut werden Antikörpertests gemacht. Mit einer Computertomographie der Lunge, einem Herzultraschall und Lungenfunktionstests werden die Organe kontrolliert.

Behandlung und Versorgung

Die Behandlung richtet sich danach, welche Organe betroffen sind. Medikamente, die das Immunsystem dämpfen, können die Erkrankung verlangsamen. Auch Medikamente für die Durchblutung, gegen Sodbrennen und zur Einstellung des Blutdrucks werden eingesetzt. Physiotherapie und Dehnübungen erhalten die Beweglichkeit. Hände und Füße warm zu halten und mit dem Rauchen aufzuhören, ist wichtig. Bei manchen Menschen mit rasch fortschreitendem Verlauf kann eine Stammzelltransplantation erwogen werden. Regelmäßige Kontrollen von Blutdruck und Organen sind nötig. Welche Behandlung geeignet ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt, die oder der die Erkrankung betreut.

Für die Familie: Vererbung und genetische Beratung

Die systemische Sklerose folgt keinem bestimmten Erbgang. Bei den meisten Betroffenen gibt es in der Familie keine weiteren Erkrankten. Manche Genvarianten können das Risiko etwas erhöhen. Gene und Umwelt spielen zusammen eine Rolle.

Quelle: MedlinePlus Genetics: Systemic scleroderma · NHS: Scleroderma · MedlinePlus: Scleroderma

Grundlegende Fakten

Wie häufig ist sie?
Prävalenz: 1-5 von 10 000 (Europa)
Wann beginnt sie meist?
Erwachsenenalter

Diese Angaben stammen aus Orphanet und MedlinePlus (zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026). Häufigkeitsangaben sind ungefähre Bereiche.

Sie sind nicht allein: Patientenorganisationen in der Türkei

Gemeinnützige Patienten- und Familienorganisationen in der Türkei, die sich mit dieser Erkrankung oder Erkrankungsgruppe befassen. Die Links dienen der Information; Doktorclub ist mit diesen Organisationen nicht verbunden und empfiehlt sie nicht.

Für alle seltenen Erkrankungen: Nadir Hastalıklar Federasyonu

Links geprüft am 8. Oktober 2026.

Unterstützung und Hilfe

Doktorclub stellt keine Diagnosen, empfiehlt keine Behandlungen und vermittelt keine Kliniken, Ärztinnen oder Ärzte. Diese Seiten sollen Ihnen helfen, mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen.

Neuigkeiten zu Systemische Sklerose

Klinische Studien (ClinicalTrials.gov)

Eine klinische Studie prüft nach festen Regeln, ob eine neue Behandlung bei freiwilligen Patientinnen und Patienten sicher ist und wirkt. Die meisten Studien suchen ein bestimmtes Alter, eine bestimmte genetische Veränderung und einen bestimmten Gesundheitszustand. Die Teilnahme ist freiwillig.

Diese Liste ist keine Behandlungsempfehlung. Behandlungen in Studien der Phasen 1–3 befinden sich in der Erprobung (experimentell): Wirksamkeit und Sicherheit sind noch nicht belegt, es sind keine zugelassenen Therapien. Ob eine Teilnahme möglich ist, hängt von den Kriterien der Studie und der ärztlichen Einschätzung ab; der erste Schritt ist ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Könnte diese Studie für uns infrage kommen?
  • Wie würden sich die bisherige Behandlung und die Kontrollen bei einer Teilnahme ändern?
  • Wo findet die Studie statt, und wie werden Anreise und Unterkunft geregelt?
  • Was passiert, wenn wir die Studie verlassen möchten?

ClinicalTrials.gov verzeichnet für diese Erkrankung 162 aktive interventionelle Studien. 89 rekrutieren derzeit; 7 haben Zentren in der Türkei. Zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026.

Ausgewählte Einträge (Studien mit Zentrum in der Türkei zuerst). Studientitel im Original (Englisch):

Alle Studien auf ClinicalTrials.gov ansehen · Teilnahme an klinischen Studien

Erkrankungen des Blutes und des Immunsystems: weitere Meldungen

Medizinische Codes (für das Arztgespräch und die Quellensuche)

Diese Codes bezeichnen die Erkrankung in internationalen Klassifikationen und Datenbanken. Sie können im Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und bei der Suche nach verlässlichen Quellen helfen.

Orphanet-Code: ORPHA:90291 · ICD-11 4A42

Codes am 7. Oktober 2026 mit WHO ICD-11 und Orphanet abgeglichen.

Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt weder Diagnose noch Behandlung. Sprechen Sie über Beschwerden, Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die Informationen auf diesen Seiten dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Im Notfall in der Türkei wählen Sie 112.

Jede Meldung beruht auf einer offenen Quelle und ist mit ihrer Evidenzstufe gekennzeichnet. Keine Werbung und keine Markennamen von Arzneimitteln. Wissenschaftliche Grundsätze

Diese Seite wurde von der Doktorclub-Redaktion aus dem Türkischen übersetzt.