TürkeiForschung und klinische Studien
Türkei: Neue Genbefunde bei 13 Menschen mit Kabuki-Syndrom
Genetik-Teams in Ankara und Trabzon untersuchten Patientinnen und Patienten mit Kabuki-Syndrom.
Genetische Syndrome und andere Erkrankungen
Ein angeborenes genetisches Syndrom. Typisch sind ein bestimmtes Aussehen des Gesichts, Entwicklungsverzögerung und Kleinwuchs.
Nicht Teil des nationalen Neugeborenen-Screenings der Türkei (Fersenblut). Quelle
Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.
Diese Erkrankung wird über die Gruppe „Genetische Syndrome und andere Erkrankungen“ verfolgt.
Bei den meisten Betroffenen liegt eine Veränderung im KMT2D-Gen vor, bei wenigen im KDM6A-Gen. Diese Gene regeln während der Entwicklung, wann andere Gene angeschaltet werden. Deshalb entwickeln sich Gesicht, Skelett, Gehirn und einige Organe anders. Der Name kommt daher, dass das Gesicht an die Schminke des japanischen Kabuki-Theaters erinnert.
Die Beschwerden reichen von leicht bis schwer. Folgendes kann auftreten:
Die Diagnose wird durch einen Gentest oder anhand der typischen Zeichen gestellt. Der Gentest untersucht die Gene KMT2D und KDM6A. Ist das Ergebnis nicht eindeutig, kann ein besonderer Test der „epigenetischen Signatur“ helfen.
Eine speziell für diese Erkrankung zugelassene Behandlung gibt es nicht, die Forschung geht weiter. Die Betreuung richtet sich nach den Beschwerden und erfolgt im Team. Frühförderung, Förderunterricht, Physiotherapie und Sprachtherapie sind wichtig. Herzfehler, Gaumenspalte, Hüft- oder Wirbelsäulenprobleme können eine Operation erfordern. Bei Hörverlust kommen ein Hörgerät oder eine Operation infrage. Bei manchen Kindern kann eine Behandlung mit Wachstumshormon versucht werden. Welche Behandlung geeignet ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt, die oder der die Erkrankung betreut.
Bei den meisten Kindern ist die Genveränderung neu, und in der Familie gibt es keine weiteren Erkrankten. Eine Veränderung im KMT2D-Gen wird dominant vererbt. Für jedes Kind eines erkrankten Elternteils liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1 zu 2. Eine Veränderung im KDM6A-Gen wird über das X-Chromosom weitergegeben. Eine genetische Beratung wird empfohlen.
Quelle: MedlinePlus Genetics: Kabuki syndrome · NORD: Kabuki Syndrome
Diese Angaben stammen aus Orphanet und MedlinePlus (zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026). Häufigkeitsangaben sind ungefähre Bereiche.
Gemeinnützige Patienten- und Familienorganisationen in der Türkei, die sich mit dieser Erkrankung oder Erkrankungsgruppe befassen. Die Links dienen der Information; Doktorclub ist mit diesen Organisationen nicht verbunden und empfiehlt sie nicht.
Wir haben keine Patientenorganisation speziell für diese Erkrankung gefunden.
Für alle seltenen Erkrankungen: Nadir Hastalıklar Federasyonu
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TürkeiForschung und klinische Studien
Genetik-Teams in Ankara und Trabzon untersuchten Patientinnen und Patienten mit Kabuki-Syndrom.
Eine klinische Studie prüft nach festen Regeln, ob eine neue Behandlung bei freiwilligen Patientinnen und Patienten sicher ist und wirkt. Die meisten Studien suchen ein bestimmtes Alter, eine bestimmte genetische Veränderung und einen bestimmten Gesundheitszustand. Die Teilnahme ist freiwillig.
ClinicalTrials.gov verzeichnet derzeit keine aktiven interventionellen Studien für diese Erkrankung. Zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026.
Alle Studien auf ClinicalTrials.gov ansehen · Teilnahme an klinischen Studien
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Diese Codes bezeichnen die Erkrankung in internationalen Klassifikationen und Datenbanken. Sie können im Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und bei der Suche nach verlässlichen Quellen helfen.
Orphanet-Code: ORPHA:2322
Kein eigener ICD-11-Code; die WHO ordnet die Erkrankung hier ein: LD2F.1Y
Codes am 7. Oktober 2026 mit WHO ICD-11 und Orphanet abgeglichen.
Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt weder Diagnose noch Behandlung. Sprechen Sie über Beschwerden, Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.