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Erkrankungen des Blutes und des Immunsystems

Mevalonatkinase-Mangel (MKD, Hyper-IgD-Syndrom)

Eine Erbkrankheit mit Fieberschüben, die im Säuglingsalter beginnen. Die leichte Form ist als Hyper-IgD-Syndrom bekannt, die schwere Form als Mevalonazidurie.

Nicht Teil des nationalen Neugeborenen-Screenings der Türkei (Fersenblut). Quelle

Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.

Diese Erkrankung wird über die Gruppe „Erkrankungen des Blutes und des Immunsystems“ verfolgt.

Die Erkrankung verstehen

Dieser Abschnitt wurde noch nicht ärztlich geprüft. Er fasst Patienteninformationen aus Quellen wie MedlinePlus, Orphanet und dem NHS in einfacher Sprache zusammen. Die Erkrankung kann bei jedem Menschen anders verlaufen; sprechen Sie über Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was passiert bei dieser Erkrankung?

Eine Veränderung im Gen MVK führt dazu, dass das Enzym Mevalonatkinase zu wenig arbeitet. Dieses Enzym ist an der Bildung von Cholesterin beteiligt. Der Enzymmangel löst Entzündungsschübe aus. Je weniger Enzym vorhanden ist, desto schwerer verläuft die Erkrankung.

Welche Beschwerden können auftreten?

Die Fieberschübe dauern meist 3–6 Tage. Während der Schübe kann Folgendes auftreten:

  • Hohes Fieber, das mit Schüttelfrost beginnt (häufig)
  • Schmerzhafte Schwellung der Lymphknoten am Hals
  • Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall
  • Hautausschlag und Aphthen im Mund
  • Gelenk- und Kopfschmerzen
  • Bei der schweren Form Entwicklungsverzögerung, Krampfanfälle und Sehprobleme

Wie wird sie festgestellt?

Während der Schübe ist die Mevalonsäure im Urin erhöht. Ein Gentest des MVK-Gens bestätigt die Diagnose. Entzündungswerte im Blut und Urinuntersuchungen werden zur Verlaufskontrolle genutzt.

Behandlung und Versorgung

Entzündungshemmende Medikamente und Kortison können die Schübe lindern. Auch biologische Medikamente, die die Entzündung hemmen, werden eingesetzt. Für diese Erkrankung gibt es eine zugelassene biologische Behandlung. Die Schübe können mit dem Alter seltener werden. Bei Kindern in Behandlung werden mindestens zweimal im Jahr Blut und Urin untersucht. Welche Behandlung geeignet ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt, die oder der die Erkrankung betreut.

Für die Familie: Vererbung und genetische Beratung

Die Erkrankung wird rezessiv vererbt. Mutter und Vater sind meist gesunde Anlageträger. Bei einem Paar, bei dem beide Anlageträger sind, liegt die Wahrscheinlichkeit für ein erkranktes Kind bei jeder Schwangerschaft bei 1 von 4. Bei Ehen unter Verwandten können rezessive Erkrankungen häufiger vorkommen. Eine genetische Beratung wird empfohlen.

Quelle: MedlinePlus Genetics: Mevalonate kinase deficiency · PRINTO/PReS: Mevalonat Kinaz Eksikliği (MKD) (veya Hiper IgD Sendromu) · Orphanet: Mevalonate kinase deficiency (ORPHA:309025)

Grundlegende Fakten

Wie häufig ist sie?
Prävalenz: <1 von 1 000 000 (Weltweit)
Wie wird sie vererbt?
Nicht erblich
Wann beginnt sie meist?
Säuglingsalter

Diese Angaben stammen aus Orphanet und MedlinePlus (zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026). Häufigkeitsangaben sind ungefähre Bereiche.

Sie sind nicht allein: Patientenorganisationen in der Türkei

Gemeinnützige Patienten- und Familienorganisationen in der Türkei, die sich mit dieser Erkrankung oder Erkrankungsgruppe befassen. Die Links dienen der Information; Doktorclub ist mit diesen Organisationen nicht verbunden und empfiehlt sie nicht.

Für alle seltenen Erkrankungen: Nadir Hastalıklar Federasyonu

Links geprüft am 8. Oktober 2026.

Ratgeber zu dieser Erkrankung

Unterstützung und Hilfe

Doktorclub stellt keine Diagnosen, empfiehlt keine Behandlungen und vermittelt keine Kliniken, Ärztinnen oder Ärzte. Diese Seiten sollen Ihnen helfen, mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen.

Neuigkeiten zu MKD (Hyper-IgD)

Klinische Studien (ClinicalTrials.gov)

Eine klinische Studie prüft nach festen Regeln, ob eine neue Behandlung bei freiwilligen Patientinnen und Patienten sicher ist und wirkt. Die meisten Studien suchen ein bestimmtes Alter, eine bestimmte genetische Veränderung und einen bestimmten Gesundheitszustand. Die Teilnahme ist freiwillig.

Diese Liste ist keine Behandlungsempfehlung. Behandlungen in Studien der Phasen 1–3 befinden sich in der Erprobung (experimentell): Wirksamkeit und Sicherheit sind noch nicht belegt, es sind keine zugelassenen Therapien. Ob eine Teilnahme möglich ist, hängt von den Kriterien der Studie und der ärztlichen Einschätzung ab; der erste Schritt ist ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

ClinicalTrials.gov verzeichnet derzeit keine aktiven interventionellen Studien für diese Erkrankung. Zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026.

Alle Studien auf ClinicalTrials.gov ansehen · Teilnahme an klinischen Studien

Erkrankungen des Blutes und des Immunsystems: weitere Meldungen

Medizinische Codes (für das Arztgespräch und die Quellensuche)

Diese Codes bezeichnen die Erkrankung in internationalen Klassifikationen und Datenbanken. Sie können im Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und bei der Suche nach verlässlichen Quellen helfen.

Orphanet-Code: ORPHA:309025

Kein eigener ICD-11-Code; die WHO ordnet die Erkrankung hier ein: 5C52.10

Codes am 7. Oktober 2026 mit WHO ICD-11 und Orphanet abgeglichen.

Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt weder Diagnose noch Behandlung. Sprechen Sie über Beschwerden, Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die Informationen auf diesen Seiten dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Im Notfall in der Türkei wählen Sie 112.

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Diese Seite wurde von der Doktorclub-Redaktion aus dem Türkischen übersetzt.