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Lysosomale Speicherkrankheiten

Sandhoff-Krankheit

Eine erbliche Erkrankung, die die Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark nach und nach schädigt. Am häufigsten beginnt sie im Säuglingsalter. Sie ähnelt sehr der Tay-Sachs-Krankheit.

Nicht Teil des nationalen Neugeborenen-Screenings der Türkei (Fersenblut). Quelle

Bei Orphanet gibt es für diese Erkrankung eine Leitlinie für Notfallärzte (Sprache: Französisch). Bei Orphanet ansehen

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Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.

Diese Erkrankung wird über die Gruppe „Lysosomale Speicherkrankheiten“ verfolgt.

Die Erkrankung verstehen

Dieser Abschnitt wurde noch nicht ärztlich geprüft. Er fasst Patienteninformationen aus Quellen wie MedlinePlus, Orphanet und dem NHS in einfacher Sprache zusammen. Die Erkrankung kann bei jedem Menschen anders verlaufen; sprechen Sie über Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was passiert bei dieser Erkrankung?

In den Zellen arbeiten zwei Enzyme, Hexosaminidase A und B, nicht richtig. Deshalb kann ein fettartiger Stoff namens GM2 nicht abgebaut werden. Der Stoff sammelt sich in den Nervenzellen an. Mit der Zeit werden die Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark geschädigt.

Welche Beschwerden können auftreten?

Die häufigste Form beginnt im Säuglingsalter. Bis zum Alter von 3–6 Monaten wirken die Babys normal. Es gibt auch sehr seltene, mildere Formen, die in der Kindheit oder im Erwachsenenalter beginnen.

  • Muskelschwäche
  • Verlust von Fähigkeiten wie Drehen, Sitzen und Krabbeln
  • Starkes Erschrecken bei lauten Geräuschen
  • Krampfanfälle
  • Verlust des Sehens und Hörens
  • Kirschroter Fleck im hinteren Teil des Auges (bei der Untersuchung sichtbar)
  • Vergrößerung von Leber und Milz (manchmal)
  • Probleme beim Sprechen, mit dem Gleichgewicht und der Bewegung (bei späten Formen)

Wie wird sie festgestellt?

Die Ärztin oder der Arzt beurteilt die Beschwerden und die Augenuntersuchung. Im Blut wird die Aktivität der Enzyme Hexosaminidase A und B gemessen. Die Diagnose wird durch einen Gentest bestätigt.

Behandlung und Versorgung

Zurzeit gibt es keine für diese Erkrankung zugelassene Behandlung. Die Betreuung zielt darauf, die Beschwerden zu lindern. Wichtig sind Unterstützung bei Ernährung und Flüssigkeit, das Freihalten der Atemwege und die Behandlung von Krampfanfällen. Neue Verfahren wie die Gentherapie werden erforscht. Welche Behandlung geeignet ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt, die oder der die Erkrankung betreut.

Für die Familie: Vererbung und genetische Beratung

Die Erkrankung wird rezessiv vererbt. Mutter und Vater sind in der Regel gesunde Anlageträger. Bei einem Elternpaar, das beide Anlagen trägt, liegt die Wahrscheinlichkeit für ein erkranktes Kind bei jeder Schwangerschaft bei 1 zu 4. Bei Ehen unter Verwandten können solche Erkrankungen häufiger vorkommen. Eine genetische Beratung wird empfohlen.

Quelle: MedlinePlus Genetics: Sandhoff disease · NORD: Sandhoff Disease · Orphanet: Sandhoff disease (ORPHA:796)

Grundlegende Fakten

Wie wird sie vererbt?
Autosomal-rezessiv
Wann beginnt sie meist?
Jugend, Erwachsenenalter, Kindheit, Säuglingsalter

Diese Angaben stammen aus Orphanet und MedlinePlus (zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026). Häufigkeitsangaben sind ungefähre Bereiche.

Sie sind nicht allein: Patientenorganisationen in der Türkei

Gemeinnützige Patienten- und Familienorganisationen in der Türkei, die sich mit dieser Erkrankung oder Erkrankungsgruppe befassen. Die Links dienen der Information; Doktorclub ist mit diesen Organisationen nicht verbunden und empfiehlt sie nicht.

Für alle seltenen Erkrankungen: Nadir Hastalıklar Federasyonu

Links geprüft am 8. Oktober 2026.

Unterstützung und Hilfe

Doktorclub stellt keine Diagnosen, empfiehlt keine Behandlungen und vermittelt keine Kliniken, Ärztinnen oder Ärzte. Diese Seiten sollen Ihnen helfen, mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen.

Neuigkeiten zu Sandhoff

Klinische Studien (ClinicalTrials.gov)

Eine klinische Studie prüft nach festen Regeln, ob eine neue Behandlung bei freiwilligen Patientinnen und Patienten sicher ist und wirkt. Die meisten Studien suchen ein bestimmtes Alter, eine bestimmte genetische Veränderung und einen bestimmten Gesundheitszustand. Die Teilnahme ist freiwillig.

Diese Liste ist keine Behandlungsempfehlung. Behandlungen in Studien der Phasen 1–3 befinden sich in der Erprobung (experimentell): Wirksamkeit und Sicherheit sind noch nicht belegt, es sind keine zugelassenen Therapien. Ob eine Teilnahme möglich ist, hängt von den Kriterien der Studie und der ärztlichen Einschätzung ab; der erste Schritt ist ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Könnte diese Studie für uns infrage kommen?
  • Wie würden sich die bisherige Behandlung und die Kontrollen bei einer Teilnahme ändern?
  • Wo findet die Studie statt, und wie werden Anreise und Unterkunft geregelt?
  • Was passiert, wenn wir die Studie verlassen möchten?

ClinicalTrials.gov verzeichnet für diese Erkrankung 2 aktive interventionelle Studien. 1 rekrutiert derzeit; keine hat ein Zentrum in der Türkei. Zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026.

Ausgewählte Einträge (Studien mit Zentrum in der Türkei zuerst). Studientitel im Original (Englisch):

Alle Studien auf ClinicalTrials.gov ansehen · Teilnahme an klinischen Studien

Lysosomale Speicherkrankheiten: weitere Meldungen

Medizinische Codes (für das Arztgespräch und die Quellensuche)

Diese Codes bezeichnen die Erkrankung in internationalen Klassifikationen und Datenbanken. Sie können im Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und bei der Suche nach verlässlichen Quellen helfen.

Orphanet-Code: ORPHA:796

Kein eigener ICD-11-Code; die WHO ordnet die Erkrankung hier ein: 5C56.00

Codes am 7. Oktober 2026 mit WHO ICD-11 und Orphanet abgeglichen.

Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt weder Diagnose noch Behandlung. Sprechen Sie über Beschwerden, Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die Informationen auf diesen Seiten dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Im Notfall in der Türkei wählen Sie 112.

Jede Meldung beruht auf einer offenen Quelle und ist mit ihrer Evidenzstufe gekennzeichnet. Keine Werbung und keine Markennamen von Arzneimitteln. Wissenschaftliche Grundsätze

Diese Seite wurde von der Doktorclub-Redaktion aus dem Türkischen übersetzt.