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Genetische Syndrome und andere Erkrankungen

Apert-Syndrom

Eine erbliche Erkrankung, bei der die Schädelknochen zu früh verwachsen. Kopf- und Gesichtsform sind betroffen. Finger und Zehen sind miteinander verwachsen.

Nicht Teil des nationalen Neugeborenen-Screenings der Türkei (Fersenblut). Quelle

Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.

Diese Erkrankung wird über die Gruppe „Genetische Syndrome und andere Erkrankungen“ verfolgt.

Die Erkrankung verstehen

Dieser Abschnitt wurde noch nicht ärztlich geprüft. Er fasst Patienteninformationen aus Quellen wie MedlinePlus, Orphanet und dem NHS in einfacher Sprache zusammen. Die Erkrankung kann bei jedem Menschen anders verlaufen; sprechen Sie über Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was passiert bei dieser Erkrankung?

Eine Veränderung im FGFR2-Gen führt dazu, dass Knochenzellen zu früh reifen. Die Schädelknochen verwachsen zu früh, und der Kopf kann nicht normal wachsen. Das Mittelgesicht wirkt eingesunken. Auch Finger und Zehen sind bei der Geburt verwachsen.

Welche Beschwerden können auftreten?

Wie schwer die Beschwerden sind, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

  • Zu frühes Verwachsen der Schädelknochen
  • Verwachsene Finger und Zehen an Händen und Füßen; meist drei Finger
  • Eingesunkenes Mittelgesicht und hervortretende Augen
  • Gaumenspalte und Zahnprobleme
  • Sehprobleme und Schielen
  • Hörverlust oder häufige Ohrinfektionen
  • Verengung der Atemwege
  • Die Intelligenz kann normal oder leicht bis mittelschwer beeinträchtigt sein

Wie wird sie festgestellt?

Die Diagnose wird meist bei der Geburt oder im Säuglingsalter durch die Untersuchung gestellt. Mit CT oder MRT werden die Knochen untersucht. Ein Gentest auf das FGFR2-Gen bestätigt die Diagnose. Einige Zeichen sind schon vor der Geburt im Ultraschall zu sehen.

Behandlung und Versorgung

Die Behandlung richtet sich nach den Beschwerden. Für den Schädel kann eine frühe Operation nötig sein. An Gesicht, Händen und Füßen werden wiederherstellende Operationen gemacht. Hörgerät, Physiotherapie, Ergotherapie und Förderunterricht unterstützen. Die Betreuung erfolgt durch ein Team von Fachleuten. Welche Behandlung geeignet ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt, die oder der die Erkrankung betreut.

Für die Familie: Vererbung und genetische Beratung

Die Erkrankung wird dominant vererbt. Fast jeder Fall beginnt ohne Vorgeschichte in der Familie durch eine neue Genveränderung. Mit steigendem Alter des Vaters nimmt dieses Risiko zu. Für jedes Kind einer erkrankten Person liegt die Wahrscheinlichkeit der Weitergabe bei 1 zu 2. Eine genetische Beratung wird empfohlen.

Quelle: MedlinePlus Genetics: Apert syndrome · NORD: Apert Syndrome

Grundlegende Fakten

Wie wird sie vererbt?
Autosomal-dominant
Wann beginnt sie meist?
Vor der Geburt, Neugeborenenzeit
Beteiligte(s) Gen(e)
FGFR2

Diese Angaben stammen aus Orphanet und MedlinePlus (zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026). Häufigkeitsangaben sind ungefähre Bereiche.

Sie sind nicht allein: Patientenorganisationen in der Türkei

Gemeinnützige Patienten- und Familienorganisationen in der Türkei, die sich mit dieser Erkrankung oder Erkrankungsgruppe befassen. Die Links dienen der Information; Doktorclub ist mit diesen Organisationen nicht verbunden und empfiehlt sie nicht.

Wir haben keine Patientenorganisation speziell für diese Erkrankung gefunden.

Für alle seltenen Erkrankungen: Nadir Hastalıklar Federasyonu

Ratgeber zu dieser Erkrankung

Unterstützung und Hilfe

Doktorclub stellt keine Diagnosen, empfiehlt keine Behandlungen und vermittelt keine Kliniken, Ärztinnen oder Ärzte. Diese Seiten sollen Ihnen helfen, mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen.

Neuigkeiten zu Apert

Klinische Studien (ClinicalTrials.gov)

Eine klinische Studie prüft nach festen Regeln, ob eine neue Behandlung bei freiwilligen Patientinnen und Patienten sicher ist und wirkt. Die meisten Studien suchen ein bestimmtes Alter, eine bestimmte genetische Veränderung und einen bestimmten Gesundheitszustand. Die Teilnahme ist freiwillig.

Diese Liste ist keine Behandlungsempfehlung. Behandlungen in Studien der Phasen 1–3 befinden sich in der Erprobung (experimentell): Wirksamkeit und Sicherheit sind noch nicht belegt, es sind keine zugelassenen Therapien. Ob eine Teilnahme möglich ist, hängt von den Kriterien der Studie und der ärztlichen Einschätzung ab; der erste Schritt ist ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

ClinicalTrials.gov verzeichnet derzeit keine aktiven interventionellen Studien für diese Erkrankung. Zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026.

Alle Studien auf ClinicalTrials.gov ansehen · Teilnahme an klinischen Studien

Genetische Syndrome und andere Erkrankungen: weitere Meldungen

Medizinische Codes (für das Arztgespräch und die Quellensuche)

Diese Codes bezeichnen die Erkrankung in internationalen Klassifikationen und Datenbanken. Sie können im Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und bei der Suche nach verlässlichen Quellen helfen.

Orphanet-Code: ORPHA:87 · ICD-11 LD24.G2

Codes am 7. Oktober 2026 mit WHO ICD-11 und Orphanet abgeglichen.

Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt weder Diagnose noch Behandlung. Sprechen Sie über Beschwerden, Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die Informationen auf diesen Seiten dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Im Notfall in der Türkei wählen Sie 112.

Jede Meldung beruht auf einer offenen Quelle und ist mit ihrer Evidenzstufe gekennzeichnet. Keine Werbung und keine Markennamen von Arzneimitteln. Wissenschaftliche Grundsätze

Diese Seite wurde von der Doktorclub-Redaktion aus dem Türkischen übersetzt.