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Angeborene Stoffwechselerkrankungen

Ahornsirupkrankheit (MSUD)

Eine erbliche Erkrankung, bei der der Körper bestimmte Aminosäuren nicht verarbeiten kann. Ihren Namen hat sie vom süßlichen Geruch des Urins. Die häufigste Form beginnt kurz nach der Geburt; wird sie nicht erkannt, ist sie lebensbedrohlich.

Nicht Teil des nationalen Neugeborenen-Screenings der Türkei (Fersenblut). Quelle

Bei Orphanet gibt es für diese Erkrankung eine Leitlinie für Notfallärzte (Sprache: Englisch, Französisch). Bei Orphanet ansehen

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Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.

Diese Erkrankung wird über die Gruppe „Angeborene Stoffwechselerkrankungen“ verfolgt.

Die Erkrankung verstehen

Dieser Abschnitt wurde noch nicht ärztlich geprüft. Er fasst Patienteninformationen aus Quellen wie MedlinePlus, Orphanet und dem NHS in einfacher Sprache zusammen. Die Erkrankung kann bei jedem Menschen anders verlaufen; sprechen Sie über Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was passiert bei dieser Erkrankung?

Bei dieser Erkrankung kann der Körper drei Aminosäuren (Bausteine der Eiweiße) nicht abbauen. Diese Stoffe steigen im Blut auf schädliche Werte an. Vor allem das Gehirn kann geschädigt werden. Ihren Namen hat die Erkrankung vom süßlichen Geruch des Urins.

Welche Beschwerden können auftreten?

Die häufigste, klassische Form beginnt in den ersten Tagen nach der Geburt. Leichtere Formen können im Säuglingsalter oder in der Kindheit auftreten.

  • Trinkschwäche und Erbrechen (häufig bei der klassischen Form)
  • Teilnahmslosigkeit und starke Schläfrigkeit (häufig bei der klassischen Form)
  • Süßlicher Geruch des Urins (häufig)
  • Ungewöhnliche Bewegungen (manchmal)
  • Entwicklungsverzögerung (manchmal)
  • Bei manchen Formen Anfälle nur in bestimmten Phasen (manchmal)
  • Ohne Behandlung Krampfanfälle und Koma (lebensbedrohlich)

Wie wird sie festgestellt?

Die Erkrankung kann durch das Neugeborenen-Screening früh erkannt werden. Bei diesem Screening zeigt sich, dass bestimmte Aminosäuren im Blut erhöht sind. Die Diagnose wird mit weiteren Tests bestätigt.

Behandlung und Versorgung

Grundlage ist eine besondere Diät, die diese Aminosäuren einschränkt. Für Anfälle gibt es einen Notfall-Behandlungsplan. Bei einer Form hilft eine Behandlung mit Vitamin B1. Frühe Diagnose und schnelle Behandlung verbessern die Ergebnisse deutlich. Welche Behandlung geeignet ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt, die oder der die Erkrankung betreut.

Für die Familie: Vererbung und genetische Beratung

Für die Erkrankung muss man je ein verändertes Gen von der Mutter und vom Vater erhalten. Mütter und Väter, die Anlageträger sind, haben oft keine Beschwerden. Bei jeder Schwangerschaft liegt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind erkrankt, bei 1 zu 4. Eine genetische Beratung wird empfohlen.

Quelle: MedlinePlus Genetics — Maple syrup urine disease · Orphanet — Maple syrup urine disease (ORPHA:511)

Grundlegende Fakten

Wie häufig ist sie?
Prävalenz: 1-9 von 1 000 000 (Europa) · Geburtsprävalenz: 1-9 von 1 000 000 (Weltweit)
Wie wird sie vererbt?
Autosomal-rezessiv
Wann beginnt sie meist?
Neugeborenenzeit, Säuglingsalter, Kindheit
Beteiligte(s) Gen(e)
BCKDHA, BCKDHB, DBT, PPM1K

Diese Angaben stammen aus Orphanet und MedlinePlus (zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026). Häufigkeitsangaben sind ungefähre Bereiche.

Sie sind nicht allein: Patientenorganisationen in der Türkei

Gemeinnützige Patienten- und Familienorganisationen in der Türkei, die sich mit dieser Erkrankung oder Erkrankungsgruppe befassen. Die Links dienen der Information; Doktorclub ist mit diesen Organisationen nicht verbunden und empfiehlt sie nicht.

Für alle seltenen Erkrankungen: Nadir Hastalıklar Federasyonu

Links geprüft am 8. Oktober 2026.

Ratgeber zu dieser Erkrankung

Unterstützung und Hilfe

Doktorclub stellt keine Diagnosen, empfiehlt keine Behandlungen und vermittelt keine Kliniken, Ärztinnen oder Ärzte. Diese Seiten sollen Ihnen helfen, mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen.

Neuigkeiten zu MSUD

Klinische Studien (ClinicalTrials.gov)

Eine klinische Studie prüft nach festen Regeln, ob eine neue Behandlung bei freiwilligen Patientinnen und Patienten sicher ist und wirkt. Die meisten Studien suchen ein bestimmtes Alter, eine bestimmte genetische Veränderung und einen bestimmten Gesundheitszustand. Die Teilnahme ist freiwillig.

Diese Liste ist keine Behandlungsempfehlung. Behandlungen in Studien der Phasen 1–3 befinden sich in der Erprobung (experimentell): Wirksamkeit und Sicherheit sind noch nicht belegt, es sind keine zugelassenen Therapien. Ob eine Teilnahme möglich ist, hängt von den Kriterien der Studie und der ärztlichen Einschätzung ab; der erste Schritt ist ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Könnte diese Studie für uns infrage kommen?
  • Wie würden sich die bisherige Behandlung und die Kontrollen bei einer Teilnahme ändern?
  • Wo findet die Studie statt, und wie werden Anreise und Unterkunft geregelt?
  • Was passiert, wenn wir die Studie verlassen möchten?

ClinicalTrials.gov verzeichnet für diese Erkrankung 1 aktive interventionelle Studie. Derzeit rekrutiert keine; keine hat ein Zentrum in der Türkei. Zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026.

Ausgewählte Einträge (Studien mit Zentrum in der Türkei zuerst). Studientitel im Original (Englisch):

Alle Studien auf ClinicalTrials.gov ansehen · Teilnahme an klinischen Studien

Angeborene Stoffwechselerkrankungen: weitere Meldungen

Medizinische Codes (für das Arztgespräch und die Quellensuche)

Diese Codes bezeichnen die Erkrankung in internationalen Klassifikationen und Datenbanken. Sie können im Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und bei der Suche nach verlässlichen Quellen helfen.

Orphanet-Code: ORPHA:511 · ICD-11 5C50.D0

Codes am 6. Oktober 2026 mit WHO ICD-11 und Orphanet abgeglichen.

Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt weder Diagnose noch Behandlung. Sprechen Sie über Beschwerden, Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die Informationen auf diesen Seiten dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Im Notfall in der Türkei wählen Sie 112.

Jede Meldung beruht auf einer offenen Quelle und ist mit ihrer Evidenzstufe gekennzeichnet. Keine Werbung und keine Markennamen von Arzneimitteln. Wissenschaftliche Grundsätze

Diese Seite wurde von der Doktorclub-Redaktion aus dem Türkischen übersetzt.