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Angeborene Stoffwechselerkrankungen

Glykogenspeicherkrankheit Typ Ia

Eine erbliche Erkrankung. Die Leber kann gespeicherten Zucker nicht ins Blut abgeben. Sie wird mit häufigen Mahlzeiten und Maisstärke behandelt.

Nicht Teil des nationalen Neugeborenen-Screenings der Türkei (Fersenblut). Quelle

Bei Orphanet gibt es für diese Erkrankung eine Leitlinie für Notfallärzte (Sprache: Englisch, Französisch). Bei Orphanet ansehen

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Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.

Diese Erkrankung wird über die Gruppe „Angeborene Stoffwechselerkrankungen“ verfolgt.

Die Erkrankung verstehen

Dieser Abschnitt wurde noch nicht ärztlich geprüft. Er fasst Patienteninformationen aus Quellen wie MedlinePlus, Orphanet und dem NHS in einfacher Sprache zusammen. Die Erkrankung kann bei jedem Menschen anders verlaufen; sprechen Sie über Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was passiert bei dieser Erkrankung?

Die Leber kann den gespeicherten Zucker (Glykogen) nicht an das Blut abgeben. Deshalb sinkt der Blutzucker beim Fasten. In Leber und Nieren sammeln sich Glykogen und Fett an. Diese Ansammlung schädigt mit der Zeit diese Organe.

Welche Beschwerden können auftreten?

Die Beschwerden beginnen oft im Alter von 3-4 Monaten. Fasten führt zu einem Absinken des Blutzuckers.

  • Niedriger Blutzucker beim Fasten (häufig); manchmal führt er zu Krampfanfällen
  • Große Leber und ein gebläht wirkender Bauch (häufig)
  • Wachstumsverzögerung und Kleinwuchs (häufig)
  • Rundes Gesicht und dünne Arme und Beine
  • Häufiges Nasenbluten
  • Im späteren Alter verzögerte Pubertät, Knochenschwund und Gicht
  • Im späteren Alter Nierenprobleme und Lebertumoren, die meist gutartig sind

Wie wird sie festgestellt?

An die Diagnose wird aufgrund der Beschwerden und von Bluttests gedacht. Blutzucker und Milchsäure werden nüchtern und nach dem Essen gemessen. Auch Harnsäure und Blutfette können erhöht sein. Bestätigt wird die Diagnose durch einen Gentest.

Behandlung und Versorgung

Wichtigstes Ziel ist es, ein Absinken des Blutzuckers zu verhindern. Dafür werden häufige Mahlzeiten, nächtliche Ernährung und eine angepasste Diät eingesetzt. In schweren Fällen kann eine Leber- oder Nierentransplantation in Betracht gezogen werden. Mit geeigneter Betreuung kann die Lebenserwartung nahezu normal sein. Welche Behandlung geeignet ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt, die oder der die Erkrankung betreut.

Für die Familie: Vererbung und genetische Beratung

Die Erkrankung wird rezessiv vererbt. Mutter und Vater sind oft gesunde Anlageträger. Für ein Paar, bei dem beide Anlageträger sind, liegt die Wahrscheinlichkeit für ein erkranktes Kind bei jeder Schwangerschaft bei 1 zu 4. Für Geschwister und weitere Schwangerschaften wird eine genetische Beratung empfohlen.

Quelle: MedlinePlus Genetics — Glycogen storage disease type I · Orphanet — Glycogen storage disease due to glucose-6-phosphatase deficiency

Grundlegende Fakten

Wie häufig ist sie?
Geburtsprävalenz: 1-9 von 100 000 (Europa)
Wie wird sie vererbt?
Autosomal-rezessiv
Wann beginnt sie meist?
Neugeborenenzeit, Säuglingsalter
Beteiligte(s) Gen(e)
G6PC1

Diese Angaben stammen aus Orphanet und MedlinePlus (zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026). Häufigkeitsangaben sind ungefähre Bereiche.

Sie sind nicht allein: Patientenorganisationen in der Türkei

Gemeinnützige Patienten- und Familienorganisationen in der Türkei, die sich mit dieser Erkrankung oder Erkrankungsgruppe befassen. Die Links dienen der Information; Doktorclub ist mit diesen Organisationen nicht verbunden und empfiehlt sie nicht.

Wir haben keine Patientenorganisation speziell für diese Erkrankung gefunden.

Für alle seltenen Erkrankungen: Nadir Hastalıklar Federasyonu

Ratgeber zu dieser Erkrankung

Unterstützung und Hilfe

Doktorclub stellt keine Diagnosen, empfiehlt keine Behandlungen und vermittelt keine Kliniken, Ärztinnen oder Ärzte. Diese Seiten sollen Ihnen helfen, mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen.

Neuigkeiten zu GSD Ia

Klinische Studien (ClinicalTrials.gov)

Eine klinische Studie prüft nach festen Regeln, ob eine neue Behandlung bei freiwilligen Patientinnen und Patienten sicher ist und wirkt. Die meisten Studien suchen ein bestimmtes Alter, eine bestimmte genetische Veränderung und einen bestimmten Gesundheitszustand. Die Teilnahme ist freiwillig.

Diese Liste ist keine Behandlungsempfehlung. Behandlungen in Studien der Phasen 1–3 befinden sich in der Erprobung (experimentell): Wirksamkeit und Sicherheit sind noch nicht belegt, es sind keine zugelassenen Therapien. Ob eine Teilnahme möglich ist, hängt von den Kriterien der Studie und der ärztlichen Einschätzung ab; der erste Schritt ist ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt

  • Könnte diese Studie für uns infrage kommen?
  • Wie würden sich die bisherige Behandlung und die Kontrollen bei einer Teilnahme ändern?
  • Wo findet die Studie statt, und wie werden Anreise und Unterkunft geregelt?
  • Was passiert, wenn wir die Studie verlassen möchten?

ClinicalTrials.gov verzeichnet für diese Erkrankung 2 aktive interventionelle Studien. 2 rekrutieren derzeit; keine hat ein Zentrum in der Türkei. Zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026.

Ausgewählte Einträge (Studien mit Zentrum in der Türkei zuerst). Studientitel im Original (Englisch):

Alle Studien auf ClinicalTrials.gov ansehen · Teilnahme an klinischen Studien

Angeborene Stoffwechselerkrankungen: weitere Meldungen

Medizinische Codes (für das Arztgespräch und die Quellensuche)

Diese Codes bezeichnen die Erkrankung in internationalen Klassifikationen und Datenbanken. Sie können im Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und bei der Suche nach verlässlichen Quellen helfen.

Orphanet-Code: ORPHA:79258

Kein eigener ICD-11-Code; die WHO ordnet die Erkrankung hier ein: 5C51.3 (Glycogen storage disease)

Codes am 6. Oktober 2026 mit WHO ICD-11 und Orphanet abgeglichen.

Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt weder Diagnose noch Behandlung. Sprechen Sie über Beschwerden, Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die Informationen auf diesen Seiten dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Im Notfall in der Türkei wählen Sie 112.

Jede Meldung beruht auf einer offenen Quelle und ist mit ihrer Evidenzstufe gekennzeichnet. Keine Werbung und keine Markennamen von Arzneimitteln. Wissenschaftliche Grundsätze

Diese Seite wurde von der Doktorclub-Redaktion aus dem Türkischen übersetzt.