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Angeborene Stoffwechselerkrankungen

Tyrosinämie Typ 1

Eine erbliche Erkrankung, bei der der Körper eine Aminosäure namens Tyrosin nicht abbauen kann. Sie beginnt oft in den ersten Lebensmonaten des Babys. Sie kann Leber und Nieren schwer schädigen.

Nicht Teil des nationalen Neugeborenen-Screenings der Türkei (Fersenblut). Quelle

Bei Orphanet gibt es für diese Erkrankung eine Leitlinie für Notfallärzte (Sprache: Englisch, Französisch). Bei Orphanet ansehen

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Diese Seite ist aus dem türkischen Original übersetzt.

Diese Erkrankung wird über die Gruppe „Angeborene Stoffwechselerkrankungen“ verfolgt.

Die Erkrankung verstehen

Dieser Abschnitt wurde noch nicht ärztlich geprüft. Er fasst Patienteninformationen aus Quellen wie MedlinePlus, Orphanet und dem NHS in einfacher Sprache zusammen. Die Erkrankung kann bei jedem Menschen anders verlaufen; sprechen Sie über Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Was passiert bei dieser Erkrankung?

Der Körper kann eine Aminosäure namens Tyrosin nicht abbauen. Das Enzym für den letzten Schritt dieses Abbaus funktioniert nicht. Schädliche Stoffe sammeln sich an; am stärksten werden Leber und Nieren geschädigt. Ohne Behandlung ist die Erkrankung lebensbedrohlich.

Welche Beschwerden können auftreten?

Die Beschwerden beginnen oft in den ersten Lebensmonaten des Babys. Bei manchen Kindern beginnen sie später und leichter.

  • Fehlende Gewichtszunahme
  • Durchfall und Erbrechen nach eiweißreichen Lebensmitteln
  • Gelbsucht
  • Leichte Blutungsneigung, besonders Nasenbluten
  • Ein Geruch ähnlich wie Kohl
  • Einige Tage dauernde Anfälle des Nervensystems; Bauchschmerzen und Veränderungen des Bewusstseins (manchmal)
  • Mit der Zeit Leber- und Nierenversagen, Knochenerweichung (Rachitis)
  • Erhöhtes Risiko für Leberkrebs

Wie wird sie festgestellt?

Der Nachweis eines Stoffes namens Succinylaceton im Blut oder Urin zeigt die Diagnose an. Auch Lebertests und Aminosäurewerte werden geprüft. Bestätigt wird die Diagnose durch einen Gentest. In manchen Neugeborenen-Screening-Programmen wird ebenfalls danach gesucht.

Behandlung und Versorgung

Die Behandlung beruht auf einem Medikament, das die Bildung des schädlichen Stoffes stoppt, und auf einer eiweißarmen Diät. Mit dieser früh begonnenen Behandlung sind die Ergebnisse bei den meisten Erkrankten gut. In manchen Fällen kann eine Lebertransplantation in Betracht gezogen werden. Welche Behandlung geeignet ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt, die oder der die Erkrankung betreut.

Für die Familie: Vererbung und genetische Beratung

Die Erkrankung wird rezessiv vererbt. Mutter und Vater sind oft gesunde Anlageträger. Für ein Paar, bei dem beide Anlageträger sind, liegt die Wahrscheinlichkeit für ein erkranktes Kind bei jeder Schwangerschaft bei 1 zu 4. Für Geschwister und weitere Schwangerschaften wird eine genetische Beratung empfohlen.

Quelle: MedlinePlus Genetics — Tyrosinemia · Orphanet — Tyrosinemia type 1

Grundlegende Fakten

Wie häufig ist sie?
Geburtsprävalenz: 1-9 von 1 000 000 (Weltweit)
Wie wird sie vererbt?
Autosomal-rezessiv
Wann beginnt sie meist?
Jedes Alter
Beteiligte(s) Gen(e)
FAH

Diese Angaben stammen aus Orphanet und MedlinePlus (zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026). Häufigkeitsangaben sind ungefähre Bereiche.

Sie sind nicht allein: Patientenorganisationen in der Türkei

Gemeinnützige Patienten- und Familienorganisationen in der Türkei, die sich mit dieser Erkrankung oder Erkrankungsgruppe befassen. Die Links dienen der Information; Doktorclub ist mit diesen Organisationen nicht verbunden und empfiehlt sie nicht.

Für alle seltenen Erkrankungen: Nadir Hastalıklar Federasyonu

Links geprüft am 8. Oktober 2026.

Ratgeber zu dieser Erkrankung

Unterstützung und Hilfe

Doktorclub stellt keine Diagnosen, empfiehlt keine Behandlungen und vermittelt keine Kliniken, Ärztinnen oder Ärzte. Diese Seiten sollen Ihnen helfen, mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen.

Neuigkeiten zu Tyrosinämie Typ 1

Klinische Studien (ClinicalTrials.gov)

Eine klinische Studie prüft nach festen Regeln, ob eine neue Behandlung bei freiwilligen Patientinnen und Patienten sicher ist und wirkt. Die meisten Studien suchen ein bestimmtes Alter, eine bestimmte genetische Veränderung und einen bestimmten Gesundheitszustand. Die Teilnahme ist freiwillig.

Diese Liste ist keine Behandlungsempfehlung. Behandlungen in Studien der Phasen 1–3 befinden sich in der Erprobung (experimentell): Wirksamkeit und Sicherheit sind noch nicht belegt, es sind keine zugelassenen Therapien. Ob eine Teilnahme möglich ist, hängt von den Kriterien der Studie und der ärztlichen Einschätzung ab; der erste Schritt ist ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

ClinicalTrials.gov verzeichnet derzeit keine aktiven interventionellen Studien für diese Erkrankung. Zuletzt geprüft: 7. Oktober 2026.

Alle Studien auf ClinicalTrials.gov ansehen · Teilnahme an klinischen Studien

Angeborene Stoffwechselerkrankungen: weitere Meldungen

Medizinische Codes (für das Arztgespräch und die Quellensuche)

Diese Codes bezeichnen die Erkrankung in internationalen Klassifikationen und Datenbanken. Sie können im Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und bei der Suche nach verlässlichen Quellen helfen.

Orphanet-Code: ORPHA:882 · ICD-11 5C50.11

Codes am 6. Oktober 2026 mit WHO ICD-11 und Orphanet abgeglichen.

Diese Seite bietet allgemeine Informationen und ersetzt weder Diagnose noch Behandlung. Sprechen Sie über Beschwerden, Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die Informationen auf diesen Seiten dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Besprechen Sie Diagnose und Behandlung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Im Notfall in der Türkei wählen Sie 112.

Jede Meldung beruht auf einer offenen Quelle und ist mit ihrer Evidenzstufe gekennzeichnet. Keine Werbung und keine Markennamen von Arzneimitteln. Wissenschaftliche Grundsätze

Diese Seite wurde von der Doktorclub-Redaktion aus dem Türkischen übersetzt.